BurnoutBernd hat einen Burnout erlebt und eine somit schmerzhafte aber schlussendlich positive Karrierewechsel-Erfahrung gemacht. Coaching hat ihm geholfen, neu anzufangen. Dieses offene und ehrliche Gespräch hat mir sehr geholfen, mein Coaching-Angebot für diejenigen weiterzuentwickeln, die sich in ihrem Job festgefahren fühlen und nach Lösungen suchen. Vielen Dank, Bernd, für das Gespräch! 

 

 

 

 

Bernd fühlte sich als Produktmanager genau am richtigen Platz: „In 15 Jahren konnte ich mich gut im Job weiterentwickeln und mehr Verantwortung übernehmen. Ich war gut vernetzt, habe funktions- und abteilungsübergreifend gearbeitet, und unser Team war toll. Wir haben uns gut verstanden, jeder hat jeden unterstützt… mein Job war einfach super.“ Doch dann wechselte der Vorgesetzte, und im Unternehmen wurde umstrukturiert. Die kleine Innovationsabteilung, die bisher wie eine Start-Up-Insel in einem Grosskonzern existiert hatte, wurde nun voll integriert. „Mein Team wurde in alle Winde zerschlagen, und unsere Schnittstellen haben sich vervielfacht. Früher hat man etwas über den Flur gerufen, und nun musste man eine Konferenz einberufen. Wir haben ständig am Limit gearbeitet – es gab viele Faktoren, und in Summe veränderte sich das Arbeitsklima radikal. Der Umgangston veränderte sich, wurde weniger wertschätzend, und alle waren unter Druck“.

Der Weg in den Burnout

Bernd gefiel das nicht, und er fühlte sich zunehmend gestresst. Trotzdem blieb er: Er wollte nicht aufgeben, es sich und anderen beweisen, und da war auch das Haus, das abbezahlt werden musste. „Ich bin schnurstracks auf den Burnout zu gedriftet. Heute sehe ich mich wie einen Stier, der mit gesenktem Kopf vor der Wand steht, schnaubend, mit den Hufen scharrt und sich sagt: ‚Ich will da jetzt durch‘ – anstatt ein paar Schritte zurückzugehen und die Situation zu reflektieren.“

Coaching: das Neue entstehen lassen

Das Am Ende der Burnout-Therapie stand für Bernd fest, dass er das Unternehmen verlässt, und für den Übergang wurde Bernd vom Unternehmen unterstützt, finanziell und durch Coaching. “Ich bin sehr froh, mit einem systemischen Coach gearbeitet zu haben, der mir nicht nur gezeigt hat, wie ich mich bewerbe, sondern der mich als Mensch akzeptiert hat und mir Raum gegeben hat, um meine Möglichkeiten zu sehen. Das Coaching hat mir geholfen, mich selber im Zusammenhang mit meinem Umfeld zu sehen (Familie, Unternehmen etc.), unterschiedliche Perspektiven einzunehmen. Das erweitert den Blickwinkel enorm, schafft den nötigen Abstand und eröffnet neue Handlungsmöglichkeiten.“

In zehn Sitzungen die Zukunft entstehen lassen

„Nach dem Wechsel wusste ich ja nur, was ich nicht wollte. Die ungefähr 10 Coachingsitzungen haben mir geholfen, herauszufinden was ich wirklich wollte und das dann auch zu tun. In der Umsetzungsphase hat mir das Coaching geholfen, immer wieder auf Lösungen zu schauen, anstatt auf Probleme zu fokussieren. Das hat mich mehrfach aus dem Tiefpunkt heraus gebracht. Was ich von Coaching erwarte? Vor allem Zuhören, keine Ratschläge geben, sondern entstehen lassen. Der Coach muss nicht mit einer Lösung kommen, sondern die Lösung ist ja schon in mir. Sie muss nur herauskommen, oder ich muss sie finden. Dazu muss mir mein Coach den Raum geben.“

Nachhaltige Veränderung als Herzensangelegenheit

Während seines Veränderungsprozesses hat Bernd viel mit Meditation und Achtsamkeit (Mindfulness Based Stress Reduction, MBSR) gearbeitet. „Mit der selbstständigen Beratung , meiner neuen Aktivität,  geht es mir wirklich gut, doch ich habe gemerkt, dass ich alles auf den Verstand aufbaut habe. Das baue ich gerade um und bringe mehr Herz und mehr Mensch in mein Angebot. Das ist mir wirklich wichtig, denn Change Management erfordert Menschlichkeit und Herzlichkeit.“

München: Coaching Circle

Am 23. Januar startet der Coaching Circle „Do What you Love“ mit einem kreativen Zielfindungsworkshop, gefolgt von sechs Coaching Sitzungen im Coaching Circle. Melden Sie sich am besten gleich hier an. Sie möchten mehr Informationen?