Jobsuche: Ich will einen neuen Job, aber welchen?

Jobsuche: Ich will einen neuen Job, aber welchen?

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Monika ist auf Jobsuche, und für ihre berufliche Zukunft und hat sie schon einige Elemente identifiziert, die ihr wichtig sind und Spaß machen. Für den Durchbruch fehlen eigentlich nur noch die Integration, der Fokus und eine gute Handlungsstrategie. Dazu beizutragen ist mir eine Herzensangelegenheit! 

Das Gespräch mit Monika hat mich veranlasst, mein Coachingmodul „6 Ways to do what you Love“ nicht nur als Einzelcoaching, sondern auch in der kleinen Gruppe anzubieten.
Die neuen Termine für den Workshop + Coaching Circle finden Sie hier.

 

 

Monika ist eine hervorragende Software-Entwicklerin, die schon mal die Kohlen aus dem Feuer holen kann. Lange verlief ihre Entwicklung sehr geradlinig: Nachdem Mengenlehre in der Grundschule für sie wie Plätzchen-Ausstechen war und sie mit 18 Jahren den 2. Platz im Bundeswettbewerb Mathematik gewann, war es logisch, dass Monika Mathematik studierte. 

Frühe Berufsentscheidung für die Welt der Objekte
„Ich habe bewusst einen Beruf gewählt, in dem ich minimal mit anderen Menschen zusammenarbeiten musste. Mathematik war da klasse, und in der Informatik habe ich dann die konkrete Anwendung gefunden. Der Realitätscheck war mir immer wichtig: Tut das etwas Nützliches? Am Lehrstuhl Geometrie habe ich dann mit 1,3 meine Diplomarbeit über die Entwicklung eines CAD-Systems hingelegt. Das war damals noch recht neu, und der Berufseinstieg war einfach: Sechs Bewerbungen führten zum Vorstellungsgespräch, und am Ende hatte ich fünf Zusagen!“

Frustrierendes Leistungsbeurteilungssystem: Es gehen immer die Besten
Die Wahl fiel auf ein Münchner Grossunternehmen der IT-Branche. Dort hat Monika CAD-Systeme für den Maschinenbau entwickelt, doch das Leistungsbeurteilungssystem fand sie frustrierend:

„Da ich neu war, könne ich keine hohe Leistungsnote bekommen, wurde mir gesagt. Das fand ich total demotivierend; es entsprach überhaupt nicht meiner Selbsteinschätzung.  Ich habe das zwei Jahre lang mitgemacht, und dann bin ich gegangen und habe mich selbständig gemacht. Zum Abschied sagte dann mein Chef: ‚Es gehen immer die Besten‘. Das hatte er mir vorher jedoch nicht gesagt.“

Intuition und Fehlerbeseitigung
10 Jahre lang arbeitete Monika für eine Agentur für Freiberufler, die sie in verschiedene Firmen und Projekte vermittelte. Da sie sich schnell in neue Zusammenhänge einarbeiten konnte, war sie leicht zu vermitteln. Fehler zu finden und Ausfallzeiten zu optimieren war ihre Spezialität, und damit hat sie oft in einem zeitkritischen Projekt die Kohlen aus dem Feuer geholt: „Ich spreche gerne mit den verschiedenen Abteilungen und höre mir die Verbindungen an. Aus den Informationen entsteht ein Bild in meinem Kopf, und ich finde den Fehler dann fast intuitiv. Ich kann das auch nicht genau beschreiben, doch ich irre mich eigentlich nie“.

Die plötzliche Erkenntnis: Das Thema ist jetzt durch
Alles ging gut, bis Monika eines Tages aus dem Urlaub zurückkam. „Wie üblich stürzte ich mich auf meine Fachzeitschriften ‚Java‘ etc. Doch anders als sonst, entfachte das keine Begeisterung in mir. Es war lediglich interessant, aber mehr vom selben. Und plötzlich war da der Gedanke: ‚Das Thema ist jetzt durch‘. Ich wusste, dass das stimmte, und gleichzeitig war ich erschüttert: Ich hatte doch nichts anderes! Ich glaube auch, dass sich meine ursprüngliche Motivation verändert hatte, und ich arbeite eigentlich ganz gut mit Menschen zusammen.“ 

Zuviel über Bord geworfen
Tatsächlich hörte Monika auf, als Software-Entwicklerin zu arbeiten. „Ich wollte einen neuen Job, wusste aber nicht was. Ich habe mir Zeit gelassen, doch die Eingebung kam nicht. Irgendwann kam ich unter finanziellen Druck, habe dann verschiedene Jobs angenommen, die mehr oder weniger frustrierend waren. Immer wenn es nicht mehr ging, bin ich reumütig zur Softwareentwicklung zurückgekehrt, aber immer auf der Suche nach etwas anderem. Heute denke ich, dass ich zu viel über Bord geworfen habe. Im Trial-and-Error-Verfahren habe ich sehr viel Zeit und Geld verbraucht.“

Coaching als gezielte Perlensuche und Zielbildung
„Ich denke, Coaching kann mich gezielt unterstützen, meine Stärken herauszufinden und sie auf ein anderes Gebiet zu übertragen. Perspektiven zu entwickeln und mein Potential unabhängig von der IT zu entdecken. Ich denke, darin sind einige Perlen versteckt. Ich brauche jemanden, der meine Motivation hinterfragt bzw. mit mir herausarbeitet, so dass ich zielgerichteter vorgehen kann.“

Im Januar startet der Coaching-Circle „Do what you Love“ (Kreativworkshop + 8 Coaching-Circle-Sitzungen) für 4-8 Teilnehmer. Sichern Sie sich Ihren Platz hier. Sie möchten mehr Informationen?

2019-04-18T09:46:07+00:00 15.12.2015|Allgemein|0 Comments

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